Wertvolle Lebensräume, Teil 3: Die Blumenwiesen

Ein typischer Blühstreifen, nicht am Feldrand, sondern an einer Straße in Wetzlar
Zu sehen sind Statizen, Hundskamille, Roter Lein, Bechermalven, Ringelblumen, Rutenhirse, Zinnien u,a.

Das obige Foto zeigt, was derzeit meistens unter „Blumenwiese“ verstanden wird. Tatsächlich ist es ein Streifen mit einjährigen Sommerblumen, die auf eine nackte Beetfläche gesät wurden. Wenn es sich um ungefüllte Blüten handelt, wie es für Insekten sinnvoll ist, hält die Blütenpracht nur wenige Monate. Bei vielen von ihnen handelt es sich um so genannte Ackerbegleitkräuter. Diese keimen im Herbst mit dem Wintergetreide, müssen aber vor der Getreidereife blühen und und Samen bilden.

Hier wurden Klatschmohn und Kornblumen auf eine Ackerfläche gesät. In wenigen Wochen ist alle Schönheit abgestorben.


Für eine Wiese sehr wesentlich sind dauerhafte Gräser und Kräuter. Die Arten hängen davon ab, wie feucht oder trocken, warm oder kalt und sonnig oder schattig die Wiese liegt. Auf den meisten gedüngten Wiesen kommen vor Gänseblümchen, Löwenzahn, Scharfer Hahnenfuß, oft Wiesenkerbel, und Schafgarbe. Während die ersten vier im April-Juni blühen, kann die Schafgarbe bis in den November ihre weißen Blütenköpfe zeigen. Je magerer der Boden ist, desto mehr Lücken entstehen im Gras und umso mehr bunte Blütenpflanzen können sich in den Zwischenräumen ansiedeln. Eine Reihe von ihnen bildet mit den Gräsern eine Wurzelsymbiose (Mykorrhiza), d.h. bei ihnen geht es nicht ohne Gras.

Eine dauerhafte Blumenwiese kann man auf verschiedene Weisen anlegen:
1. Vorhandener Rasen: Von einer Fläche, um die man gut mit dem Rasenmäher herumfahren kann, werden Grassoden abgehoben (umgedreht auf einander gestapelt gibt das nach einigen Monaten gute Blumenerde). Hier hinein werden Starterstauden*1) gepflanzt. Bei Aussaat Fläche 2-3 Wochen unbearbeitet liegen lassen, die bis dahin aufgelaufenen Unkräuter ganz flach abschaben*2), erst dann säen

2. Beet als Blumenwiese anlegen: Nicht umgraben! Gute Erde abnehmen (für Gemüse, Prachtstauden), etwas Sand oder Lavagranulat leicht einharken. 2-3 Wochen unbearbeitet liegen lassen, aufgelaufene Unkräuter abschaben*2). Jetzt erst säen oder pflanzen.

Sollte die Fläche viele Wurzelunkräuter (Quecke, Ackerwinde, Giersch) enthalten, kann man einen anderen Platz wählen oder sie integrieren. Quecke fühlt sich allerdings auf Rohböden wohl. Hier ist der andere Platz vorzuziehen.

Geeignete Saatgutmischungen kauft man besser im Fachhandel. Ich kann hier die Firma Gewiehs empfehlen, bei der ich bereits seit 1979 Blumenzwiebeln kaufe. Gewiehs Blumenzwiebeln für Insekten. Angeboten werden Mischungen für verschiedene Standorte sowie Saatgut von ein- und Zweijährigen und Stauden. Online bestellen oder Katalog anfordern!
Beispiele für Samenmischungen von mehrjährigen Blumenwiesen:

Unterschieden wird nach dem Anteil an ein- und zweijährigen Pflanzen sowie Stauden, außerdem nach der gewünschten Höhe . Auf einem kleinen Rasenstück sehen Pflanzen bis maximal 60cm Höhe besser aus. Sie vertragen auch leichte Schattierung. Höhere Pflanzen, auch mit Sonnenblumen, besser bei großen Flächen in voller Sonne, damit sie nicht umkippen. Die einjährigen Pflanzen geben im ersten Jahr schon ein buntes Bild, verschwinden aber, wenn die Zweijährigen hinzu kommen (siehe Fotos unten, beide aus Krumbach) und die sich langsamer entwickelnden Stauden größer sind.

Gewöhnlicher Natternkopf
Schwarze Königskerze

Statt eine Samenmischung zu kaufen, kann man jetzt noch reife = trockene Blütenstände verschiedener Pflanzen vom Spaziergang mitbringen (am Sammelort kopfüber in eine Papiertüte stecken). Der Samen soll sehr dünn ausgesät werden, dazu mischt man ihn am besten mit reichlich Sand. Anschließend wird die Fläche wie beim Rasensäen gewalzt (oder mit Brettern and den Schuhen platt getreten). Aussat vor Regen, gießen nicht nötig.

Es gibt auch Blumenwiesen für halbschattige Plätze und solche für sehr verdichtete, schotterige Böden, z.B. auf -ehemaligen- Parkplatzen und Zufahrten. Davon später.

zu *1) Starterstauden: Dazu gehören Margeriten, Kissenprimeln, Schlüsselblumen, Moschusmalven, Schnittlauch, Blutstorchschnabel, Labkräuter, Wiesensalbei, Schafgarbe, Wiesenflockenblume, Glockenblumen, Aber auch Blumenzwiebeln und -knollen gehören zu den Stauden. Es fängt an mit Winterling, Schneeglöckchen über Krokusse, Schneeglanz, Anemonen, Narzissen, Wildtulpen, Traubenhyazinthen und natürlich alle Arten von Allium = Zierlauche. Die Starterstauden können sich gegenüber dem Gras erstmal besser durchsetzen als Samen, sie werden später aber ihre Samen auch verstreuen.

*2) abschaben statt hacken. Unkrautsamensind sehr überlebensfähig. Sie ruhen bis zu 30 Jahren und mehr im Boden. Kommen sie an die Oberfläche, so löst das Licht die Keimung aus. Wenn man gekeimte Unkräuter tief abhackt, befördert man erneute Samen an die Oberfläche.

Alle Fotos Eveline Renell

Fledermäuse lieben weiß?

Weiße Blüten leuchten im Dunkeln

Nein, das ist natürlich so nicht richtig. Manche Fledermausarten können zwar ein wenig schwarz-weiß sehen, aber im Wesentlichen orientieren sie sich mit ihren Rufen und ihren Ohren im Ultraschallbereich. Da sie nachts jagen, muss es auch viele nachaktive Beutetiere geben. Dazu gehören in unseren Breiten verschiedene Schmetterlinge, vor allem Schwärmer, Eulenfalter und Spanner. Alle mögen süßes Obst oder Nektar. Der ist häufig mit Duft verbunden und lockt die Schmetterlinge an. Zugleich orientieren sie sich an weißen Blüten oder auch gelben und rosafarbenen, die für Insekten sichtbares UV-Licht ausstrahlen. Wenn Sie also etwas für die Fledermäuse tun möchten, dann genügt es meistens schon, einen Balkonkasten mit den Pflanzen zu bestücken, die von nachtaktiven Insekten besucht werden.

Pflanzen für Spätheimkehrer und Nachtschwärmer:
Nachtkerzen (Oenothera biennis) – Weiße und Rote Lichtnelke (Silene alba/dioica) – Nachtviole (Hesperis matronalis) – Stechapfel (Datura stramonium) – Wegwarte (Cichorium intybus) – Echtes Seifenkraut (Saponaria officinalis) – Waldgeißblatt (Lonicera periclymenum) und Hundsrose (Rosa canina) – Weißer Phlox (Phlox paniculata), Boretsch (Borago officinalis).

Wer nur einen Platz am Fensterbrett, aber auch Spaß am Kochen hat, der lockt mit Küchenkräutern wie Majoran, Minze, Melisse, Boretsch, Salbei, Schnittlauch und Thymian im Blumenkasten die Falter für die Fledermäuse an.

Das mit den Spätheimkehrern ist wörtlich gemeint. Falls Sie immer erst spät von der Arbeit kommen, sollten Sie die oben genannten Pflanzen im Garten ansiedeln. Dann haben Sie selber auch nach 22.00 Uhr noch Freude an Ihrem Garten – mit hellen Farben und viel Duft.

Fotos Eveline Renell (außer Waldgeißblatt)

Wertvolle Lebensräume – 2. Teil: Der Garten

Erdkröte (wikipedia)
Spannerraupe (wikipedia)

Im Artikel vom 1. Juli im Gießener Anzeiger werden die Tipps der Stadt Gießen zur Schaffung von Lebensräumen im Garten veröffentlicht. Im zweiten Teil möchte ich die Empfehlungen für Gärten kommentieren. Im Artikel geht man davon aus, dass alle Leute Wildtiere im Garten haben möchten. Ich stelle hier mal die Frage, ob das tatsächlich so ist. Wer es sich – noch – nicht vorstellen kann, dass Igel, Ringelnattern, Zauneidechsen, Erdkröten, und natürlich ganz viele Insektenarten mit ihm den Garten teilen, der kann hier mit dem Lesen aufhören.

Wer gerne Vögel im Garten hat und bisher glaubt, durch Füttern alleine könne er sie anziehen, der irrt. Alle Vögel sind auf zusagende Nistplätze angewiesen. Mit einem Nistkasten ist nur den wenigsten geholfen. Unsere Mönchsgrasmücken zum Beispiel nisten in 1m Höhe in einem nicht beschnittenen Gebüsch. Ganz viele Vögel sind auf Insekten als Nahrung angewiesen. Insekten aber leben in ganz unterschiedlichen Bereichen eines Gartens. Je vielseitiger der Garten, desto vielseitiger die Insektenwelt.

Weidenskulptur
Baum-Stelen
Altbau-Wohnungen


Lassen Sie einem alten Baum die abgestorbenen Äste. Siebenschläfer, Haselmäuse, Fledermäuse brauchen sie. Bei den Vögeln sind vor allem die Spechtartigen darauf angewiesen. Stapeln Sie heruntergefallene Äste zu einem Totholzhaufen. Legen Sie einen Komposthaufen an. Darin wimmelt es von Futter für die Vögel, und dieses „Futter“ ist gleichzeitig an der Zersetzung der Gartenabfälle beteiligt. An heißen Sommertagen sind auch Vögel durstig, also mehrere Katzensichere Tränken aufstellen – dann kommen auch Wildbienen, Schwebfliegen, Libellen zu Besuch. Pflanzen Sie im April ein paar Möhren, Petersilienwurzeln oder Pastinaken ins Blumenbeet. Das sieht schön aus und ist wie alle Doldenblütler ein Tummelplatz für Fliegen, Schwebfliegen, Käfer und manch einen Schmetterling. Das Foto unten zeigt den wildwachsenden Wiesen-Bärenklau. Bitte nicht verwechseln mit dem invasiven Riesen-Bärenklau oder Herkulesstaude. Der Wiesen-Bärenklau ist in unseren Garten eingewandert. Zu sehen sind viele Schwebfliegenarten, Fliegen und zwei Bockkäfer. Sie können hier Nektar tanken. Aus wikipedia: Diese Pflanzenart wird von der auf Doldenblütler spezialisierten Bärenklau-Sandbiene (Andrena rosae) als Pollenquelle genutzt.[2] Wichtige Bestäuber sind verschiedene Mücken, Fliegen, Hautflügler, Schmetterlinge, Fransenflügler und Käfer, z. B. der bunte Bockkäfer. Der Wiesen-Bärenklau ist die Raupen-Futterpflanze für die Schmetterlingsarten Silberpunkt-Höckereule, Weiderich-Blütenspanner, Bärenklau-Rauhaareule, Mondfleckiger Blütenspanner, Haarstrang-Blütenspanner, Brustwurz-Blütenspanner, Bärenklau-Blütenspanner und Purpurglanzeule.*)

Doldenblüte, hier der Wiesen-Bärenklau.

Denken sie bei der Neu- oder Umgestaltung Ihres Gartens daran, dass Sie auch selber etwas zum Naschen haben. Früh blühend! und tragend sind alle Arten von Beerensträuchern. Die Amseln ernten teilweise alle Roten Johannisbeeren ab, aber an die weißen, rosafarbenen, schwarzen oder sogar grünen gehen sie nicht. Richtig gepflanzt gibt es Nahrung für Mensch und Tier.

Champagnerfarbene Johannisbeere, Foto Manfred Hans


Diese Vielfalt ist über einige Spezialgärtnereien zu beziehen: .gartenrot.com/beerenstraeucher/; .manfredhans.de/Pflanzenvorbestellung/Johannis-Stachelbeeren-
.baumschule-horstmann.de/schwarze-johannisbeeren-59b.html
Überrascht bin ich über die Vielfalt an Beerenobst, die von der Baumschule Horstmann angeboten wird. allerdings lohnt Horstmann immer, wenn man auf der Suche nach speziellen Pflanzen ist.

Wer den Garten neu anlegt, sollte den „Hausbaum“ nicht vergessen. Falls das Gelände groß und breit ist, ist ein Walnussbaum ein toller Schattenspender – ab ca. 10. Standjahr. Er garantiert Kühle und Mückenfreiheit. Bitte Grenzabstände einhalten ($38 Hessisches Nachbarschaftsrecht, bei der Walnuss 4m). Bei kleinen Gärten würde ich eine Eberesche oder einen Wildapfel auswählen (Abstand 1,5-2m). Ist auch essbar, aber es fallen einem nur Mini-Äpfel auf den Kaffeetisch. Kleine Tiere ernten die ganze Frucht, und Sie müssen sich nicht über angeknabbertes Obst ärgern (In anderen Bundesländern können größere Abstände gelten).
Sträucher wie Holunder, Hartriegel, Faulbaum, Liguster oder Wilder Wein sind tolle Gewächse. Gibt es aber schöne helle Terrassen in der Nähe, ist mit ihnen der Ärger vorprogrammiert, denn manche Vögel setzen nach dem Verzehr der Früchte violetten, stark färbenden Kot ab. Eberesche, Weißdorn, Pfaffenhütchen oder Schneebeere färben nicht.

Und keine Blumenwiesen? Das gibt demnächst einen eigenen Artikel.

*) wikipedia.org Wiesen-Bärenklau
Fotos, soweit nicht anders vermerkt: Eveline Renell


Mauerblümchen

in Biebertal-Königsberg

Königsberg liegt zwischen 300 und 400m über NN. Entsprechend liegt dort im Winter Schnee, und die Straßen sind glatt, bevor es die übrigen Gemeinden trifft. Die Schlossstraße windet sich in Kurven um den Berg herum, der an vielen Stellen von einer hohen Mauer gestützt ist. Wo es für die Autofahrerin aufpassen heißt, ist es für die Pflanzenfreundin pures Glück. Und als Besonderheit bietet die Autowerkstatt des Vertrauens neben dem Hof einen mit Blumen bepflanzten Treppenaufgang zum Privathaus. Ein sonniger, summender und duftender Warteplatz während des Reifenwechsels. Liebe Autowerkstätten: Nachmachen dringend erwünscht!

Bepflanzung mit Felsen-Steinkraut (Alyssum saxatile, gelb)
Blaukissen (Aubrietia dealbata, lila) und Schleifenblume (Iberis saxatilis, weiß)
Goldlack liebt Mauern
bitte sonnig, zwischen Steine und am Hang säen

Der hier blühende Goldlack (Erysimum cheiri, früher Cheiranthus) ist eine zwei- bis mehrjährige Pflanze aus Felsfluren des Mittelmeergebietes. Wegen des veilchenartigen Duftes wurde sie früh in Gärten gepflanzt,. die ursprüngliche Farbe ist goldgelb. Deshalb trug sie auch den deutschen Namen Gelbveilchen.. Auf Englisch heißt sie Wallflower. Der Goldlack sät sich wie fast alle Kreuzblütler üppig aus. Wenn Sie im Handel einen lila blühenden „Goldlack“ kaufen, so handelt es sich um eine lizensierte Pflanze, die selten duftet und sehr selten Samen bildet.
Auf dem Mauervorsprung, auf dem auch ein üppiger Horst Bartiris zu Hause ist, fühlen sich Eidechsen sehr wohl und sicherlich so einiges an Wärme liebenden Insekten, die unserem Zwergreptil fast zwischen die Zähne krabbeln. Ein lebendiger, kleiner Lebensraum.

Bartiris vor der Blüte, gelb hinten Schöllkraut; Der Ahorn sollte gerodet werden!

Goldlack gibt es überall als Samen zu kaufen. Am besten säen Sie ihn an Ort und Stelle, denn er bildet lange Wurzeln. Das Umpflanzen ist möglich, es gibt dann aber meist kleinere Pflanzen. Jetzt im Mai bis spätestens Anfang Juli ist der beste Zeitpunkt zur Aussaat. Wie nahezu alle Kreuzblütler keimt er schnell.
Im Gemüsegarten nicht neben Kohl säen!

Saatgutangebote Blumen

1j= Aussaat III-V, oder Vorkultur, Blüte und Samenbildung im gleichen Kalenderjahr
2j= Aussaat im Ende V- Anfang VII, erstes Jahr nur Rosette, 2. Jahr Blüte und Samenbildung
St = Staude, +/- ausdauernde Pflanzen, hier nur kurzlebige mit Aussaat im Frühjahr, auch Vorkultur

KtPf = Kurztagspflanze, Erklärung siehe Gärtnerische und botanische Grundbegriffe
Wipf = Wildpflanze

Bitterlupine1j, auch als Gründüngung
Blumenmix für Bienen1-2j, St
Cosmea1j, sehr feine Blätter, 20-140cm, möglichst früh säen, da KtPfl
Gartenfuchsschwanz, steh.,  rot1j, dekorative Form, essbare Körner, Selbstaussaat
Gartenmohn, gefranst, r,rs, li1j, silbrige Blätter, Kapseln zum Basteln, Selbstaussaat
Gaura, PräriekerzeSt, grazil, verwebt andere Pflanzen
Jungfer im Grünen1j, kurzlebig, Kapseln als Trockenblume, Selbstaussaat
Klatschmohn, rot1j, Selbstaussaat auf offenen Beeten, Wipf
Kokardenblume 1-2j, St, rot-gelb, Sonne
Kornrade1-2j, bedrohtes Ackerunkraut, A besser IX-X, keine Wiesenpflanze, Wipf
Kronenlichtnelke Oculata2j, silbrige Rosetten, weiß mit purpur Auge, gedeiht sogar unter Fichten
Löwenmäulchen1j, Farb- und Höhenmix, blüht manchmal noch in XII
Marienglockenblume2j, große Glocken, bl, rs, wß
MoschusmalveSt, 30-80cm, oft in trockenen Wiesen, rosa, Wipf
Nachtkerzen (biennis)2j, Nachtfalterblume, „Schinkenwurzel“ essbar, zur Bodenlockerung, Wipf
Nickendes LeimkrautSt, Nachtfalterblume, zierliche, weiße Blüten, Ansprüche wie Malve, Wipf
Pfirs. Glockenblume2j, bl, wß Sonne + Schatten, passt immer, Wipf
Rizinus1j, als Solitär, ganze Pflanze sehr giftig
Silbertaler, gr-wß Blatt2j Blüte lila, Blätter ab X-III/IV schmückend, Halbschatten, Blüte IV – V
Silbertaler, lila2j, bekannte Art, Winter dekorativ weiß, Kreuzblütler,
Silbertaler, li-wß Blüte2j, Blüten zweifarbig
Sonnenblume1j, mittelhoch, gelb-gelb
Stockrose mix2j-St, liebt Sonne +Wurzeln unter Steinen (Sommer warm, Winter trocken)
Stockrose, gefüllt, rot2j-St, dito, in feuchter Luft kein Rost, früh säen und auspflanzen, nicht im Topf
Studentenblume, feinbl.1j, auch Gewürztagetes, essbar, Einfassung, gegen Bodenälchen
Tithonie1j, orange Blüten, 80-140cm, Korbblütler, als Solitär oder kleine Gruppe
Weberkarde2j, Distelgewächs – Blätter bilden „Badewanne“, Insekten!, Wipf
Ziertabak1j , Nachtfalterblume für langrüsselige Insekten, Duft

Nachtrag am 2.3.21
Ästige Graslilie St., für trockene, sonnige Böden, weiß, VII-VIII (Anthericum ramosum) Wipf
Strahlenbreitsame 2j, Doldenblütler, Äcker, weiß, ab VI, Wipf, gefährdet (Orlaya grandiflora)
Färberkamille 2j-St. Korbblütler, gelb, Färbepflanze, ab V, Wipf, (Anthemis tinctoria)
Prunkwinde 1j, klettert 2-4m, ab VI, blau-purpur, weiß, (Ipomoea purpurea)

Schneeglöckchen – Kleine Kostbarkeiten

Ein Garten ohne Schneeglöckchen? Für mich undenkbar. Wenn ich Mitte Januar meine täglichen Gartenrunden wiederaufnehme, suche ich die kleinen Spitzen, die die spätere weiße Pracht ankündigen. Die Schneeglöckchen stammen aus Mitteleuropa und werden wenigstens in Gärten vorm Aussterben bewahrt. Es existieren noch einige Naturstandorte. Große Flächen gibt es im Nationalpark Eifel, seit einigen Jahren die Heimat meiner Tochter. Anfang April beginnen dort bei Monschau die Wildnarzissen zu blühen. Es handelt sich um eins der wenigen deutschen, noch existierenden Vorkommen. In der Rhön, aber auch in unserer Nähe bei Homberg/Ohm gibt es eine größere Fläche mit Märzenbechern. Alle drei Arten stehen unter strengem Schutz. Als Kind kaufte ich meiner Mutter in jedem Februar für 50 Pfennige einen Strauß Schneeglöckchen vom Taschengeld. Heute zahlt man für 1 Zwiebel im Topf im Blumenladen mindestens 4,50€.  Und obwohl Schneeglöckchenzwiebeln manchmal für die Herbstpflanzung angeboten werden, empfehle ich Ihnen ein anderes Vorgehen. Erbitten Sie sich einen kleinen Tuff dieses hübschen Zwiebelgewächses – das übrigens eng mit der Amaryllis bzw. dem Ritterstern verwandt ist – direkt nach der Blüte von netten Nachbarn oder Freunden. Suchen Sie einen halbschattigen, humusreichen Platz im Garten. Gut geeignet ist auch eine Stelle unter Apfelbäumen. Dort profitieren die Zwiebeln vom Dünger. Dann zerteilen Sie den Tuff und setzen je 1-3 Zwiebelchen in 10cm Abstand in die Erde. Schon 2 Jahre später erfreut hier eine kleine Schneeglöckchenwiese nicht nur unser Auge, sondern stillt auch den Hunger früher Bienen und Schmetterlinge.  Wenn man jedes Jahr einige Gruppen teilt, ist der Schneeglöckchenfreude kein Einhalt mehr zu bieten. Falls die Schneeglöckchen später an ganz anderen Stellen auftauchen, waren Ameisen am Werk, die die Samen in ihren Bau geschleppt haben, weil er nämlich ein süßes Anhängsel enthält, ein Elaisom.

Übrigens: Wussten Sie, was Galanthophile sind?  Leute, die so auf Schneeglöckchen versessen sind, dass sie zur Blütezeit extra nach England fahren und mit vielen Töpfchen und verschiedenen Sorten im Gepäck wieder heimkommen. Die begehrtesten Sorten werden versteigert. 2012 erzielte eine Sorte dabei den stolzen Preis von 725 britischen Pfund. Fürwahr: kleine Kostbarkeiten.

Alte Gartennotizen

Februar 2017

Im nächsten November muss ich unbedingt einen Eimer mit Aussaaterde füllen(schon im Kalender notiert) und im Januar hereinholen. Obwohl seit vier Tagen Temperaturen über 7°C herrschen, ist der große Sack noch durchgefroren. Für die frühen Aussaaten ist die Erde unbedingt nötig. Außerdem kommen Ende Dezember die bestellten Samen vom Samentausch der GDS, und da sind immer Kaltkeimer dabei, die sofort ins Töpfchen müssen.

Der Grünkohl auf dem Dach ist wieder aufgetaut.  Besonders gut steht der `Halbhoher Grüner Krauser´  von Bingenheimer Saatgut dar. Dass er nur wenig höher als Feldsalat ist, liegt aber nicht an der Sorte. Die Pflanzen wurden im Juni Opfer von irgendwelchen Nagern, die aber freundlicherweise das Herz unbehelligt ließen. Er trieb wieder aus, doch im August fanden die Kohlweißlingsraupen Geschmack an ihm. Nur wer Spitzenstoffe mag, wird die Pflanzen mit den angefressenen Blättern stehen lassen. Auch hier wurde das Herz verschont. Wie er jetzt aussieht, sieht man auf dem Foto. Die im Herbst sehr schöne rote `Lippische Palme´ sieht dagegen sehr leidend aus.

Die Wurzelgemüse sind noch nicht zu ernten, der immer noch gefrorene Boden hält sie fest. Aber jetzt ist schon zu erkennen, wer  den Frost überlebt hat und wer zu Matsch wurde. Die Rote Bete `Weiße´, `Crapaudine´ und `Rote Kugel´ sind gut durchgekommen, auch der Mangold berappelt sich gerade.  Der gelblaubige Feldsalat sieht krank aus, `Fellingshäuser Fuchs´  steht gut da.

Die Lust an der Suppe

Die Lust an der Suppe.
Bei uns kommt fast täglich eine Suppe auf den Mittagstisch. Das größere Essen haben wir auf den frühen Abend verschoben. So wird man mitten am Tag nicht müde; und die Arbeit muss nicht lange unterbrochen werden. Ist sie dagegen getan, so wirkt das Kochen ausgesprochen entspannend.

Maximal ½ l Suppe für uns zwei. Was ist denn an Gemüsen vorhanden? Eigentlich immer da sind Zwiebeln, Kartoffeln, Möhren, Lauch usw. Was gibt es an Resten? Z.B. ein bisschen Soße, ein paar Erbsen aus der Dose, ein einsames Kohlpflänzchen  vom Dachgemüse. Es macht Spaß, auch im Februar Gemüse im eigenen Garten zu ernten. Durch die zufällige Kombination wird das Kochen kreativ,  und ich empfinde es überhaupt nicht als Belastung. Demnächst werde ich verschiedene Rote Bete verwenden. Den Frost haben alle drei Sorten `Weiße´, `Detroit 2´ und `Forono´  ganz problemlos überstanden. Petersilie, Grünkohl  und Winterlauch natürlich auch, aber selbst der Knollensellerie steht ganz gut da. Hierzu ist zu sagen, dass wir in diesem Winter bisher eine zwar ungewohnt lange, dafür aber durchgehende Frostperiode hatten. Die Gemüse waren also mit ihren natürlich angelegten Frostschutzmitteln ganz gut gesichert. Sobald es taut, wird der Frostschutz abgebaut – und steht dann beim nächsten Frost nichts mehr zur Verfügung. Es ist also sicherer, die Rüben jetzt alle zu ernten, bevor sie zu Matsch werden.

Moose – nicht nur im Garten

Bemooste Terrasse

Momentan ist unsere Terrasse ganz grün vom Moos (vermutlich Brachythecium salebrosum – Glattstieliges Kurzbüchsenmoos – welch ein schöner Name!). Nichts für Sauberkeitsfanatiker. Uns dagegen gefällt es. Vor allem wenn es am Nachmittag von der tiefstehenden Sonne beschienen wird und wir es von der warmen Diele aus genießen können, ist es ein echter Hingucker. Das Grün leuchtet in vielen warmen Tönen. Da wir momentan nicht sehr oft auf der Terrasse sind, besteht  keine Rutschgefahr. Das ist nur an regenreichen Sommertagen der Fall; und auch dann meidet man diese Fläche. In Trockenperioden ist das Moos nur zu ahnen. Einen kleinen Eindruck vom Nutzen der Moose vermitteln einige  Auszüge  aus „Moosflora der Schweiz“, Homepage vom Botanischen Institut der Universität Zürich:

  • Bioindikatoren  Das Vorkommen einer Moosart erlaubt Rückschlüsse auf die ökologischen Bedingungen am Wuchsort. So können Moose direkt als Anzeiger für bestimmte Umweltbedingungen verwendet werden. Indirekt werden sie für die Ermittlung der Schwermetallbelastung in der Schweiz verwendet. Sie eignen sich hierzu besonders gut, weil sie alle Stoffe, die im Niederschlag enthalten sind, ungefiltert aufnehmen und speichern. Durch die Messung des Schwermetallgehalts im Moos lassen sich genaue Aussagen über die Schwermetallbelastung am Wuchsort machen.
  • Lebensraum für Kleinstlebewesen  In Moospolstern leben unzählige kleine Tierchen wie Milben, Springschwänze, Bärtierchen, Spinnen, Schnakenlarven, Käfer und viele andere. In einem Quadratmeter Moos wurden bis zu 60‘000 Tierchen gezählt, eine Kleinstadt auf kleinstem Raum.
  • Baumaterial  Nicht nur Vögel verwenden Moose für den Bau ihrer Nester, auch Menschen nutzen Moose als Füllmaterial für Wandfugen, Matratzen, Schuhsohlen, Windeln und vieles mehr.

Zum Lebensraum möchte ich ergänzen: „So wenige Vögel am Futterplatz?“ Vögel müssen sehr ökonomisch mit ihren Energiereserven umgehen. Sie brauchen das bis zu Dreifache ihres Körpergewichtes an Nahrung. Ist die Nahrungsquelle weiter entfernt von ihrem Unterschlupf, so ist der Aufwand für den Hin- und Rückflug vermutlich höher als der Nutzen. Finden die Vögel dagegen im Garten genügend Verstecke und später Nistmöglichkeiten, dann kommen  auch mehr an den Futterplatz.  Tierische Nahrung ist knapp. In den dünnen Moospolstern finden die Tiere aber selbst im Winter noch einige Leckerbissen.

Winterlinge

Wenige alte Pflanzen und Sämlinge aus mehreren Jahren
Heller Winterling: Sorte `Schwefelglanz´

Auf Winterlinge möchte ich auf keinen Fall verzichten. Sie sind tatsächlich die ersten und fangen mit ihren gelben Köpfchen die Sonne ein. Phänologisch herrschte in diesem Jahr tatsächlich noch Winter, denn die Haselkätzchen blühten erst 2 Wochen nach den ersten Winterlingen. Die männliche Blüte (Kätzchen) der Haseln zeigen, wann  wettermäßig der Vorfrühling beginnt.
Aus einer einzigen Knolle können im Laufe der Jahre bis zu 40 Blütenstiele sprießen. Man versetzt die Pflanzen am besten jetzt oder wenn sie gerade abgeblüht sind. Die Knollen, die Sie im Herbst kaufen, sind wenig erfolgreich. Von 10 Knöllchen gedeihen maximal 2. Bei Ware aus einem guten Blumenzwiebel-Versandhandel hat man etwas mehr Erfolg, weil die Blumen bis zum Versenden unter optimalen Bedingungen aufbewahrt werden. Im (…)Markt gekaufte sind ausgetrocknet. Lassen sie sich ein Töpfchen mit Winterlingen schenken oder kaufen sie eines auf den vielen Gartenmärkten, die im März beginnen.

Im Februar  findet man auch noch die besten Standorte. Das kann ruhig zwischen Stauden sein, die jetzt noch nicht in Erscheinung treten, z. B. Hosta oder Narzissen. Winterlinge brauchen  im Herbst  eine Laubdecke, genauso übrigens wie die später blühenden Buschwindröschen.  Beide miteinander verwandte Arten (Hahnenfußgewächse) sind so genannte Mullbodenbewohner. Sie fühlen sich nicht wohl in Gärten, in denen der Ordnung halber jedes Laubblättchen (und damit wertvoller Humusbildner) abgekratzt wird. Wer möchte schon den Winter ohne warme Kleidung oder warme Decke in eisiger Kälte verbringen?

Wenn sie die Winterlinge auch so mögen wie ich, sollten Sie sie aussäen. Erstens bedecken sie auf diese Weise billig eine größere Fläche. Zum anderen wird man nach einigen Jahren merken, dass  sich unterschiedliche Klone gebildet haben mit abweichender Blütezeit. Ich spreche hier erstmal von Eranthis hyemalis. In jedem Fall später blühend ist Eranthis cilicia mit zarteren Blättern. Eranthis pinnatifida blüht cremeweiß. Aber darüber hinaus gibt es auch einige Sorten wie z.B. Schwefelglanz oder Grünling, im Garten unserer Freundin Ruth Treff entstanden.

Wie schreibt Christian Seiffert? Am Anfang Geduld, später Panik. Mit den Winterlingen sei es wie mit der berühmten Geschichte von den  Weizenkörnern auf dem Schachbrett.   

Einteilung der Gemüsearten II

Man kann die Gemüse auch einteilen nach ihren Lebensformen und der Art ihrer Bestäubung

Einjährige Gemüse sind z.B. Kopfsalate, Erbsen, Gartenbohnen, Radieschen, Mais, Blütenkohle

Zweijährige Gemüse sind z.B. Möhren, Sellerie, Pastinaken, Kopfkohle, Blattkohle, Mangold

Staudige Gemüse sind z.B. Rhabarber, Meerrettich, Guter Heinrich, Ewiger Kohl, Topinambur, Knollenziest

Für die Saatgutgewinnung und damit die Erhaltung der Sorte (das zentrale Anliegen des VEN) ist eine Unterteilung in die Art der Bestäubung wichtig:

Selbstbestäuber und Fremdbestäuber

Zu den Selbstbestäubern gehören Tomaten, Erbsen Stangen- und Buschbohnen, Kopfsalat. Hier reicht ein einziges Individuum aus. Von diesen Pflanzen kann auch ein Gartenanfänger relativ leicht sortenreinen Samen ernten.

Die Fremdbestäuber werden noch einmal unterteilt in Windbestäuber und Insektenbestäuber. Bei der Fremdbestäubung müssen mehrere Pflanzen einer Art vorhanden sein, da ansonsten keine Befruchtung stattfindet.

Windbestäuber: Mais, Feuerbohne,

Einteilung der Gemüsearten I

Man kann die Gemüse unterschiedlich einteilen:

  • nach dem Pflanzenteil, z. B. Wurzel-, Stängel-, Blatt- Blüten- und Fruchtgemüse
  • nach der botanischen Familie, z.B. Kohl-, Nachtschatten-, Gurken- Bohnengewächse, Zwiebelgewächse
  • nach der Verwendung, z.B. für Salate, Suppen- und Eintöpfe, u. ä.

Teil 1 Einteilung nach Pflanzenteil

Wurzelgemüse: Möhren, Knollensellerie, Petersilienwurzel, Pastinake, Radieschen und Rettiche, Rübchen, Später werden weitere genannt

Aus dem Pflanzenteil kann man auf die Eigenschaften schließen.
Wurzeln
– dienen der Verankerung im Boden und der Leitung von Wasser und löslichen Salzen. Folglich enthalten sie viele viele Ballast- und Mineralstoffe.
– Wurzeln dienen als Speicherorgan zur Überbrückung von der ersten zur zweiten Vegetationsperiode. folglich enthalten sie Zucker und Stärkearten, bei lagerfähigen Arten zusätzlich Kork (Ballaststofffe).
– Wurzeln enthalten kein Blattgrün (Chlorophyll).

Stiel- und Sprossengemüse: Spargel, Mangold, Rhabarber, Kohlrabi, Staudensellerie, Fenchel

Stiele Sprossen
– sollen die Blätter/Pflanze dem Licht entgegenhalten,
– leiten ebenfalls Wasser und lösliche Stoffe in zwei Richtungen, folglich enthalten sie Ballaststoffe, sowie Zucker und Mineralstoffe.

Blattgemüse: Kopfsalat, Endivien, Feldsalat, Spinat, Mangold, Kopfkohl, Rosenkohl

Blätter mit ihren Chlorophyllkörnern
– sind die Photovoltaikanlagen der Pflanze.
– Die Umwandlung von CO² und H²O in Traubenzucker mit dem Abfallprodukt Sauerstoff ist ein sehr komplizierter Vorgang.
– Wie für alles, was kompliziert ist, werden viele Stoffe gebraucht, z.B. Eiweiß, Enzyme, Hormone, Vitamine, Mineralstoffe, Zucker, Wasser, Farb- und Duftstoffe, z.T. medizinisch wirksame Stoffe. Entsprechend nimmt man all diese Stoffe beim Essen von Blättern auch mit der Nahrung auf.

Blüten- und wasserreiche Fruchtgemüse: Brokkoli, Blumenkohl, Artischocken; Tomaten, Paprika, Gurken, Kürbisse
Wasserarme Fruchtgemüse: Bohnen, Erbsen, Linsen, Kichererbsen

Früchte
– sind die „Behälter“ für die Samen, wobei wir wasserreiche und wasserarme Früchte unterscheiden.
– Die wasserreichen Früchte enthalten Farb- und Aromastoffe, Vitamine und Zucker. Sie werden von der Pflanze gebildet, um Tiere anzulocken, die die Früchte fressen und bei der Ausscheidung für die Verbreitung der Samen sorgen.
– Die wasserarmen Früchte (Hülsenfrüchte) sind nur bei grünen Bohnen von Bedeutung, später trocknet die „Schale“ ein. Samen enthalten viel Eiweiß und Fett, Vitamine und Mineralstoffe. Beim Keimvorgang bilden sich Enzyme, Hormone, Zucker.
– Eine Sonderform der trockenen Früchte sind die Getreide, von denen fast nur Mais unreif gegessen wird.