Gießen muss sein

das wissen wir als Gärtner nur zu gut. Und weil wir dabei nicht ohne Gießkanne auskommen, wurde dieser Satz auch zum Motto des „Ersten interaktiven Gießkannenmuseums der Welt“   gekürt. Es öffnete 2011 seine Tore. Ein Gießener Bürger lieferte die Idee, ein Künstlerteam setzt sie dauerhaft um. Das alles unter reger Anteilnahme  der Bevölkerung. Denn bei den Sammelobjekten geht es weniger um eine „Kulturgeschichte der Gießkanne mit Belegexemplaren“ als um die Geschichten hinter den Kannen. Gesammelt wird nicht von Experten, sondern von den Bürgern der Stadt Gießen und vielen auswärtigen Besuchern. Einige von ihnen haben bereits den Ehrgeiz entwickelt, auf  jeder Auslandsreise ein besonderes Exemplar aufzuspüren und dem Museum zu vermachen.

Während des Besuches einiger Frankfurter Staudenfreunde übergab eine andere Gruppe 2 Schneiderkannenhälften (und eröffnete damit die Kategorie „Bepflanzte Kannen“) sowie ein weiteres Stück, das aus einem Fässchen einer bekannten regionalen Brauerei gefertigt war. Sie tragen  die Nummern  510 und 511.  Es wird also eifrig  gesammelt. Vielleicht können auch Sie mit Ihrer alten Kanne und einer besonderen Geschichte den  Museumsbestand vergrößern.

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