Märzenbecher bei Homberg/Ohm

Kleine Gruppe mit üblichen grünen Spitzen
es gibt auch gelbe Spitzen

Eine Frühlingsblume aus der Nachbarschaft Ist der Märzenbecher (Leucojum vernum, Amaryllidaceae). Er ist nämlich in Mitteleuropa zu Hause und wird nachweislich seit 1420 als Gartenblume verwendet. Warum ist er dennoch so selten in den Gärten?  Er braucht frischen bis feuchten nährstoffreichen Boden, Halbschatten und verträgt Kalk. In Hessen gibt es einige großflächige Vorkommen. Das größte liegt in der Nähe von Homberg/Ohm in einem Auwald.

Man ahnt das sehr feuchte Gelände

Nachdem wir uns an den Massen erfreut hatten, gingen wir gezielt auf die Suche nach Abweichungen, die es bei solchem Blütenreichtum immer gibt. Dazwischen Pflanzenfotos von anderen dort wachsenden Arten.

In einigen Biebertaler Dörfern fließen Bäche an Gartengrundstücken entlang. Hier würde die Pflanze sich sehr wohl fühlen.  Einen Klumpen Zwiebeln nach der Blüte teilen und an den endgültigen Standort setzen. Wie viele andere Frühblüher auch möchte der Märzenbecher in Ruhe gelassen werden, d.h. hacken, graben, zu früher Rasenschnitt und Gifte findet er überhaupt nicht gut. Wenn er sich wohlfühlt, wird er sich bald versamen, wenn nicht, dann ist er schnell wieder weg.

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