Zierpflanzen

Unter Zierpflanzen versteht man in der Regel solche Pflanzen, die züchterisch bearbeitet oder ausgelesen wurden und wegen ihrer Blüte – manchmal auch ihrer Blätter wegen – in den Gärten gepflanzt werden. Diese Pflanzen bringen weder nennenswerte Früchte und Samen noch Blätter für den Verzehr hervor. Dennoch kann man etliche Zierpflanzen essen bzw. anderweitig nutzen. Wenn Sie Zierpflanzen in Ihren Garten setzen, so beachten sie dabei, dass die Blütezeit bei den meisten Arten nur relativ kurze Zeit währt. Pflanzen, die zugleich eine interessante Struktur und schöne Blattoberfläche habe, schmücken den Garten über einen längeren Zeitraum. Und angefressene Blätter? Wenn keine Schleimspur dabei ist, sollten Sie genau hinschauen! Vielleicht entdecken Sie ja, wer da sonst noch für den eigenen Lebensunterhalt sorgt. Und wo eine „hässliche“ Raupe sich auf die Verpuppung und Verwandlung in einen „schönen“ Schmetterling vorbereitet. Dennoch darf man die Blüten nicht vernachlässigen. Viele Insekten sind auf Nektar und Pollen dringend angewiesen. Ich säe gerne Ein- und Zweijährige zwischen meine Stauden und pflanze Blumenzwiebeln dazwischen. So ist der Tisch für die Tierwelt ganzjährig gedeckt.
Und Exoten und gefüllte Blüten? Wir gestalten unseren Garten so naturnah und vielfältig wie möglich. Da nehmen wir uns ab und zu die Freiheit für eine gefüllte Dahlie oder die geschmähte Forsythie. Mit ihr kann ich mir im Januar einen fröhlichen Strauß ins Haus holen (keine Importblumen), Und wenn sich ihre Blüten im Garten öffnen, wird es Zeit für den Rosenschnitt.

Beiträge:
– Das Vorfrühlingsalpenveilchen Vorfrühlingsalpenveilchen
– Das Schneeglöckchen Schneeglöckchen
– Schneeflockenblume Schneeflockenblume
– Teechrysantheme Teechrysantheme

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